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Karlsruher Institut für Technologie
Geschäftsstelle KCETA
Hermann-v.Helmholtz-Platz 1 D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
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Stellenangebot Doktorarbeit: Direkte Suche nach Dunkler Materie

10 Jahre Data Mining Cup
Technologie aus dem KCETA verhilft Karlsruher Studenten zum Sieg

Auch in diesem Jahr konnte ein Team von Physik-Studenten der Universität Karlsruhe bei der Teilnahme am Data Mining Cup 2009 überzeugen und hat sich erfolgreich die Spitzenposition gesichert (mehr Details).  

Erna-Scheffler-Preis für junge Wissenschaftlerin des KCETA

Den Erna-Scheffler-Diplompreis erhält die Physikerin Jennifer Girrbach vom Institut für Theoretische Teilchenphysik. Das Standardmodell der Teilchenphysik beschreibt die fundamentalen Bausteine der Materie und die zwischen ihnen wirkenden Kräfte bei den heute experimentell zugänglichen Energien äußerst präzise. Dennoch gibt es stichhaltige Hinweise auf physikalische Zusammenhänge jenseits des Standardmodells. In ihrer Diplomarbeit befasst sich Girrbach mit einer Erweiterung dieses Modells und liefert eine umfangreiche Analyse der Effekte supersymmetrischer Teilchen auf sogenannte Leptonzahl-verletzende Prozesse. Der Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf, der im Herbst dieses Jahres seinen Betrieb wieder aufnehmen wird, hat die Möglichkeit, supersymmetrische Teilchen zu finden (Presseinformation).

KASCADE Symposium 

Am 30. März 2009 fand auf dem Campus Nord ein Symposium unter dem Titel "Advances in Cosmic Ray Science" statt. Anlass war die Beendigung des KASCADE Experiments nach über 12 Jahren Betrieb (Presseinformation).

Um die wissenschaftlichen Erfolge der Experimente KASCADE und KASCADE-Grande zu feiern, wurde ein vielseitiges Programm geboten mit Beiträgen ausgewählter Sprecher zur Vorstellung der Ergebnisse der beiden Experimente, Berichte über den aktuellen Stand der Physik der Kosmischen Strahlung sowie mit Einblicken in die faszinierende und manchmal auch unterhaltsame Geschichte von KASCADE-Grande (Programm).

Einweihung des Pierre Auger Experiments in Argentinien

Am 14. November 2008 wurde das internationale Pierre Auger Experiment in der Argentinischen Pampa eingeweiht. Mit der Fertigstellung des Süd-Observatoriums haben die Forscher der internationalen Kollaboration, bei dem das KIT die stärkste Gruppe stellt, ihr erstes Etappenziel erreicht. Die bereits während des Baus erfolgten Messungen führten zu derart spannenden Ergebnissen, dass ein zweites Instrument auf der Nordhalbkugel in Colorado/USA errichtet werden soll.

KIT im Rathaus

Der Zusammenschluss der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Forschungszentrum Karlsruhe GmbH ist nun erfolgt. Die Gründung des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) wurde im Februar 2008 gefeiert. In der Nachfolge der Veranstaltungsreihe „Universität im Rathaus“, bei der die Universität seit dem Wintersemester 2002/03 regelmäßig im Rathaus der Stadt Karlsruhe zu Gast war und bei der sich jedes Semester eine Fakultät präsentierten konnte, wird künftig das KIT mit seinen Zentren, Kompetenzbereichen und Schwerpunkten vorgestellt.

Am Dienstag, 9. Dezember 2008 wurde das KIT-Zentrum Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik (KCETA) unter dem Titel „Teilchen und Kräfte im Universum“ im Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz vorgestellt (Programm). Über 200 Interessenten informierten sich im Rahmen der Veranstaltung über das wissenschaftliche Programm von KCETA und besichtigten die Ausstellung im Rathaus. (Vorträge herunterladen)

Who is Mister X?

Am 04. Dezember 2008 erzielten Wissenschaftler des KCETA-Instituts für Experimentelle Kernphysik (EKP) das Fermilab Result of the Week (Fermilab Today).

KCETA Auftaktsymposium

Am 10. November 2008 feierte das KIT-Zentrum Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik seinen Auftakt mit einem internationalen Symposium im Audimax auf dem Campus Süd des KIT. Neben bedeutenden Gästen aus Wissenschaft und Politik waren hochkarätige Gastredner wie der Nobelpreisträger Prof. Dr. Frank Wilczek und der frühere Astronomer Royal Prof. Sir Arnold Wolfendale zu diesem Festakt geladen.

KCETA Julius Wess-Preis eingerichtet

Der Julius Wess-Preis des KIT-Zentrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik (KCETA) erinnert an Prof. Dr. Julius Wess, der sich während seiner zwanzigjährigenTätigkeit an der Universität Karlsruhe unermüdlich für die theoretische und experimentelle Elementarteilchenphysik eingesetzt und während dieser Zeit Arbeiten von international herausragender Bedeutung veröffentlicht hat. Feldtheoretische Begriffe wie die Wess-Zumino-Wirkung oder die Formulierung der ersten supersymmetrischen Quantenfeldtheorie, des Wess-Zumino-Modells, werden für immer mit seinem Namen verbunden bleiben.

Der Forschungspreis wird jährlich an einen Elementarteilchen- oder Astroteilchenphysiker für herausragende experimentelle oder theoretische wissenschaftliche Leistungen verliehen, die unser Verständnis der fundamentalen Naturgesetze erweitern und vertiefen.

Am 10. November 2008 wurde der Julius Wess-Preis während des KCETA Einweihungssymposiums im Audimax auf dem Campus Süd des KIT erstmalig an Prof. Dr. Frank Wilczek verliehen.
Mehr Informationen erteilt die KCETA Geschäftstelle.

CORSIKA SCHOOL 2008

Mit Unterstützung von KCETA fand die internationale Schule zur Modellierung von Luftschauern mit dem in Karlsruhe entwickelten weltweiten de facto-Standardprogramm CORSIKA im November 2008 in Freudenstadt-Lauterbad mit 70 Teilnehmern aus 19 Ländern statt. Ziel der CORSIKA Schule ist die Vermittlung des für die Simulation und das Verständnis von ausgedehnten Luftschauern notwendige Wissen an Wissenschaftler und Doktoranden.

Das KIT in Japan

Am 1. Juli 2008 wurde das KCETA-Institut für Experimentelle Kernphysik (EKP) offizielles Mitglied der internationalen „BELLE“-Kollaboration am Nationalen Labor für Hochenergiephysik KEK in Tsukuba nördlich von Tokio. Das BELLE-Experiment wird an einem Elektron-Positron-Beschleuniger betrieben, der die höchsten Kollisionsraten weltweit liefert. Es führt Präzisionsmessungen an Elementarteilchen durch, die ein Beauty-Quark enthalten, und sucht nach Abweichungen von der herkömmlichen Beschreibung der fundamentalen Materie und Kräfte, die durch das sog. Standardmodell gegeben wird. Mit dem Beitritt zum BELLE-Experiment forscht das Institut nun an Teilchenbeschleunigern in drei Kontinenten – sowohl am KEK als auch in Fermilab bei Chicago, USA, und natürlich am Large Hadron Collider des CERN in Genf, Schweiz. Mit diesem Forschungsprogramm ist das EKP weltweit einmalig – wir erhoffen uns aber, dass weitere Deutsche Institute dem Karlsruher Beispiel folgen und dem BELLE-Experiment und seinem Erweiterungsprogramm beitreten werden.
Mehr Informationen erteilen Prof. Feindt und Prof. Müller - Tel. 0721-6083521

 

Termine und Veranstaltungen.

http://www.physik.uni-karlsruhe.de/Aktuelles/Physik_am_Samstag/